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DGB-Jugend spielt Mindestlohn-Monopoly PDF Drucken E-Mail
Die DGB-Jugend Berlin-Brandenburg spielt am Welttag für menschenwürdige Arbeit in Berlin (7.10.) und Potsdam (8.10.) Monopoly - ihr Mindestlohn-Monopoly. Bei dem Mindestlohnspiel wird klar: Das Leben ist teuer! Da heißt es zahlen, zahlen, zahlen. Jedes Spielfeld steht für eine Investition z.B. Miete, Medikamente, Kleidung. Doch wie im richtigen Leben haben nicht alle Spieler die gleichen Vorraussetzungen, so gibt es Durchschnittsverdiener und Niedriglöhner. Es bleibt abzuwarten wer bis zum Monatsende (Los) durchhält und wer vorher auf der Strecke bleibt.

 

 

Berlin 07.10.2008 Beginn: 11.00 Uhr, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin, Ecke Uhlandstraße (vor dem Cinema Paris)

In der Zeitarbeitbranche brauchen wir einen einheitlichen Mindestlohn von mindestens 7,50 Euro pro Stunde, aus diesem Grund laden wir Politiker und Politikerinnen aus Landes- und der Bundespolitik ein mit uns das Mindestlohn-Spiel zu spielen. Wir haben diesen Ort gewählt, weil dort die Zeitarbeitsfirma Manpower GmbH ihren Firmensitz hat, die durch einen Tarifvertrag mit dem CGB Lohndumping betreibt.Manpower ist insbesondere bekannt, da sie Leiharbeitnehmer im Auftrag von Siemens beschäftigten und somit Beschäftigte zweiter Klasse schaffen.
 

Potsdam, 08.10.2008 Beginn: 11.00 Uhr, Brandenburger Tor, Schopenhauerstr., 14467 Potsdam
Politiker aus der Landespolitik werben offensiv mit dem Billiglohnland Brandenburg, während viele Unternehmen den Fachkräftemangel beklagen. In Brandenburg brauchen ist zum einen den Mindestlohn von mindestens 7,50 ? pro Stunde und zum anderen benötigen wir ein Tariftreuegesetz, damit die Abwanderung vor allem junger gut qualifizierter Menschen gestoppt wird, aus diesem Grund laden wir Brandenburger Landespolitiker und -politikerinnen ein mit uns das Mindestlohn-Spiel zu spielen. Wir haben diesen Ort gewählt, da hier die Niedriglohnbranchen wie Hotel- und Gaststättengewerbe und Einzelhandel Tür an Tür um Kunden werben und insbesondere in diesen Branchen junge Frauen in prekären Arbeitsverhältnissen arbeiten.

Der weltweite Aktionstag bietet den Gewerkschaften und an menschenwürdiger Arbeit interessierten Organisationen in aller Welt eine einzigartige Gelegenheit, an einer breit angelegten globalen Mobilisierungskampagne unter Beteiligung zahlreicher Menschen im Rahmen einer Vielzahl von Aktivitäten teilzunehmen. Ein erfolgreicher Aktionstag wird sich auf die dringende Notwendigkeit einer neuen Globalisierung konzentrieren.